Über mich

Mein Name ist Hannah Engler, ich wurde am 18.11.1987 in Mönchengladbach geboren.

Als ich fünf Jahre alt war, zogen meine Familie und ich nach Aachen. Drei Jahre später zogen wir ein weiteres Mal um und "landeten" auf dem kleinen Hof, auf dem ich bis heute mit meiner Mutter, Schwester, meinem Freund und unserem kleinen Sohn Florian (geboren im März 2011)  wohne.

Meine Hobbies sind (neben den Pferden) generell Tiere und Natur, Le Parkour und FreeRunning (was ist das?), Taekwondo, Klettern, Schwimmen, Snowboarding und Mountainbiking. Seit Frühjahr 2010 arbeite ich außerdem als Stuntfrau (Stuntwoman) für Film und Fernsehen, seit Mitte 2010 ebenfalls in Richtung Lifeshows mit und ohne Pferde. Momentan liegt mein Fokus neben der Stuntarbeit und den Pferden auch im Bereich Sprachen (Dolmetscher/ Fremdsprachenkorrespondenz). Außerdem nehme ich, so oft ich Zeit dazu habe, an (z.B. naturheilkundlichen) Semiaren für Mensch und Tier teil.

Es ist mir wichtig, mich fortlaufend weiterzuentwickeln und fortzubilden. Ich hinterfrage dabei all das, was ich bereits gelernt habe und - sowieso - das, was ich neu lerne. 

Ehrlichkeit bedeutet mir sehr viel, vor allem immer wieder ehrliches, selbstkritisches Hinterfragen dessen, was man tut - denn nur so kann man gewährleisten, dass man immer auf dem aktuell bestmöglichen Stand ist und sich ständig weiterentwickelt.


Weitere Infos, Gliederung:

  • Wie ich mit Pferden zu tun bekam
  • Mein Weg zu den "Hufheilpraktikern"
  • Auswirkungen der Ausbildung auf meinen Umgang mit Pferden
  • Meine eigenen Pferde
  • Mein Wunsch für die Zukunft
  • Zu guter Letzt...

Wie ich mit Pferden zu tun bekam

Mit ungefähr 10 Jahren begann ich, in Reitställen zu reiten. Meine Familie und ich wohnten schon damals auf einem Bauernhof, so konnte ich mit 11 Jahren mein erstes eigenes Pony bekommen, Valento:

^ Valento und ich (dort etwa 12 Jahre alt).

Ich ritt wöchentlich in mehreren verschiedenen Reitställen und dadurch bei unterschiedlichen Reitlehrern. Überall "nahm ich etwas mit", auch wenn ich die Atmosphäre nicht besonders schön fand und es mir oft nicht gefiel, wie die Schulpferde behandelt wurden: als Sportgeräte. Wenn etwas nicht funktionierte, bekamen sie "einen auf den Frack".

Diese Einstellung teilte ich nicht und auch, als ich später begann, an Turnieren teilzunehmen, ritt ich immer pro-Pferd; nicht leistungsorientiert, sondern aus Spaß. Und trotzdem (oder gerade deshalb) errang ich mit meinen Ponies häufig Platzierungen.

Nachdem ich besser - und auch ambitionierter - wurde, kauften wir 2004 eine Warmblutstute, damit ich auch an höheren Prüfungen teilnehmen könnte. Dieses Pferd war "Roxana" (Vater-Vater Rubinstein I) und damals gerade 5 Jahre alt geworden.

Mittlerweile heißt Roxana "Rubina", ich habe sie damals umgetauft.

^ Rubina

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Mein Weg zu den "Hufheilpraktikern"

Rubina hatte vorne Hufeisen, als wir sie bekamen.

Wir hielten unsere Pferde in Offenstallhaltung und hatten damals erheblich weniger Weideland zur Verfügung, als heute. Ein beschlagenes Pferd hätte mehr Boden zertrampelt, als eines, das keine Hufeisen hatte. Daher beschlossen wir, ihr die Eisen abnehmen zu lassen. Immerhin liefen all unsere anderen Pferde auch "ohne". Wo sollte das Problem sein...

 

^ während Rubina´s und meinem ersten Training, lockeres
an-den-Zügel-heran-Dehnen mit mir im Remontensitz [also im entlastenden Sitz]
(damals noch mit beschlagenen Vorderhufen und mit Gebiss)

Bei Rubina stellte sich das Barhuflaufen jedoch als deutlich schwieriger heraus, als bei unseren anderen Pferden. Direkt am zweiten Tag riss sie sich beide Eisen auf der Wiese ab, also noch bevor wir einen Termin mit dem Schmied vereinbart hatten. Dann begann sie sofort, unklar zu gehen, also leicht zu lahmen.
Sie hatte sehr kleine, steile Hufe. Der rechte Vorderhuf war ein "Bockhuf", also außergewöhnlich eng und steil. Der Linke war ebenfalls klein, zusätzlich aber auch noch schief.
Der Schmied, den wir riefen, sagte damals, er könne daran nichts machen, die Hufform sei gegeben und wahrscheinlich ererbt. Er sagte ebenfalls, dass sie ihr Leben lang Hufeisen brauchen würde.

Wir entschlossen uns dennoch, keine neuen Eisen aufnageln zu lassen, sondern erst einmal abzuwarten. Ihre Hufe wurden etwas beigeschnitten und ich hoffte, dass sich die Lahmheit geben würde.

Nachdem sie jedoch weiterhin sehr schlecht lief, rief ich auch eine Tierärztin aus der Region an, um Röntgenaufnahmen machen zu lassen. Ich hatte Angst, dass Rubina an "Hufrolle" leiden könnte, also an einer Entzündung des Strahlbeinbereiches mit dem Schleimbeutel.
Es schien uns zwar unwahscheinlich, da wir beim Kauf aktuelle Röntgenbilder erhalten hatten, aber Sorgen machte ich mir trotzdem.

^ Rubina am Ende unseres ersten Trainings

Die Röntgenaufnahmen zeigten, dass keine direkte Ursache für die Lahmheit diagnostiziert werden konnte, aber wir fanden heraus, dass sie einen schiefen Gelenkstand hatte. Wir wurden informiert, dass sie "noch höchstens drei Jahre" haben würde, bevor sie "so kaputt" wäre, dass wir sie in Rente würden schicken müssen - ein dann acht Jahre altes Pferd. In Aussicht gestellt wurden uns bald schon auftretende Arthrose und ein erhöhtes "Hufrolle-Risiko".

Nachdem ich sie nun aber schon lieb gewonnen hatte, beschlossen wir, sie "entgegen aller Vernunft" trotzdem zu behalten - auf die Gefahr hin, dass sie vielleicht nie voll belastbar sein und mein Tuerniertraum dadurch platzen würde.

^ Rubina macht Pause... ich auch.

Es war Zufall, dass wir zu dieser Zeit die "Straßer-Methode" kennen lernten. Ich hatte zuvor noch nichts davon gehört und mir war auch gar nicht bewusst, dass es für die Hufbearbeitung noch etwas anderes gab, als Hufschmiede.

Für mich war es wegweisend: ich bin heute noch dankbar darüber, dass Rubina damals lahm war, denn wer weiß, ob ich ohne sie diese Richtung eingeschlagen hätte.

Die Erklärungen des damals gerufenen Hufheilpraktikers nach Dr. Strasser überzeugte mich so sehr, dass ich zunächst ein Grundseminar besuchte und danach sofort beschloss, selber die zweijährige Ausbildung zur Hufheilpraktikerin zu machen. Im Februar 2006 (ich ging damals noch zur Schule) begann ich mit der Ausbildung. Die Abschlussprüfung legte ich erfolgreich im Februar 2008 ab, vier Monate später dann mein Abitur. (Hier möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei meinen Lehrern der Freien Waldorfschule Aachen bedanken, die mir all dies ermöglicht haben und sehr viel Verständnis für mich hatten.)

Ich muss sagen, dass ich es zunächst sehr schwierig fand, zu akzeptieren, dass viele Dinge, die ich zuvor gelernt hatte, nicht ganz richtig oder sogar einfach falsch waren. Die ersten Tage nach der Teilnahme am Straßer-Grundseminar waren nicht einfach für mich. Ich hatte die Wahl, alles mögliche zu ändern - oder so weiter zu machen, wie bisher und zu versuchen, dass Gelernte zu vergessen.

Ich bin heute sehr glücklich darüber, die Dinge angenommen zu haben. Mein Umgang mit Pferden hat sich komplett verändert und ich habe vorher nicht mal annähernd so viele beglückende Situationen erlebt, wie jetzt - mit mehr Verständnis und Bewusstsein für bestimmte Dinge. Ich kann aber auch verstehen, wenn Menschen ihren momentanen Weg nicht "ändern" möchten. Es ist ein großer Schritt, einzusehen, dass man zuvor vieles falsch gemacht hat und dadurch dem Pferd mehr geschadet als genutzt hat.
Allerdings geschah es zuvor versehentlich - das war auch, was mir damals klar wurde: "vorher hast Du Sachen unabsichtlich falsch gemacht. Wenn Du es jetzt weiterhin machst, wüsstest Du es eigentlich besser." Also fing ich an, diverse Dinge zu ändern.

^ Rubina 2007 beim Grillen mit uns ... "Heu lieber >roh<"

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Auswirkungen der Ausbildung auf meinen Umgang mit Pferden

Durch die Ausbildung und das damit verbundene wachsende Verständnis für die Zusammenhänge zwischen dem Wohlbefinden des Pferdes, den Hufen, der Pferdehaltung und der Art des Reitens, begann ich damals, mich vom Turniersport zu entfernen.
Trotzdem nahm ich regelmäßig an FN-Seminaren teil und legte Abzeichen und Prüfungen ab (z.B. den Berittführer, verschiedene Reit- und Longierabzeichen (DRA II, DLA III), den Sachkunde-Nachweis FN etc.), nahm an Kursen und Workshops teil (u.a. "erste Hilfe am Pferd", "Kavalettitraining als Ausgleich für Sportpferde mit Ingrid Klimke", "Osteopathie für Pferde", "Reiten nach Feldenkrais", "Homöopathie für Pferde" etc.). Dieses Jahr werde ich die Prüfung zum Trainer C (FN) ablegen.

Ich habe in Zukunft auch vor, wieder an Wettbewerben teilzunehmen; mit gewachsenem Verständis für die Zusammenhänge - und hoffentlich als gutes Beispiel dafür, dass es auch anders geht. Mir geht es nicht unbedingt darum, wieder Preise zu gewinnen, sondern  eher darum, mehr Bewusstsein für die natürlichen Bedürfnisse unserer Pferde zu schaffen.

Ich bin mir sicher, dass selbst in den höheren Klassen des heutigen Pferdesports die Möglichkeit besteht, bestimmte Dinge in der Haltung oder anderen Bereichen neu zu überdenken und dadurch dafür zu sorgen, dass die Pferde noch gesünder, motivierter und glücklicher sind.

>Leistungsbereitschaft und Nutzung< müssen nicht im Widerspruch stehen mit >natürlicher Haltung, richtiger Hufpflege und Reitweise<. Im Gegenteil, viele Dinge würden einfacher, billiger und angenehmer.

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Meine eigenen Pferde

Zwar habe ich noch weitere Pferde bei mir, jedoch stehen diese mir nicht so nah, wie die folgenden zwei:

Zsa Zsa

2007 lernte ich "durch Zufall" meine große "Pferde-Liebe" kennen. Zsa Zsa, eine polnisch gezogene Vollblutaraberstute. Sie wurde 2001 geboren und ist auch das Pferd, das ganz oben auf der Webseite mit mir zu sehen ist.

Ich habe Zsa Zsa selbst ausgebildet und reite sie momentan freizeitmäßig Western.
Sie hat bei mir keinen einzigen Tag ein Zaumzeug mit Gebiss getragen. Sie ist komplett gebisslos ausgebildet und so feinfülig, dass ich sie regulär nur mit einem Stallhalfter reite, ansonsten mit Halsring oder ganz ohne Zäumung.

^ am Anfang von Zsa Zsas und meiner gemeinsamen Zeit - noch mit Knotenhalfter.

Da ich im Englischreiten groß geworden bin, habe ich die hier angewandten Grundlagen verstanden und sehe ihren körperlichen Nutzen für das Pferd. Auf der anderen Seite befürworte ich die feine Selbständigkeit und das Mitdenken des Pferdes, sowie viele andere Elemente aus anderen Reitweisen, zum Beispiel dem Westernreiten. Ich bin offen für Neues und freue mich, dazu zu lernen.

Generell arbeite ich sehr gerne mit unterschiedlichen Lehren und Richtungen. Es macht mir Spaß, für jedes Pferd eine individuelle Kombination zusammenzustellen, die auf das Tier passt und ihm Spaß macht, es motiviert und zur Mitarbeit anregt.

Auch mag ich es, wenn man von außen gar nicht erkennen kann, dass hier aus verschiedenen Richtungen kombiniert wurde. Das Ziel ist für mich die harmonische Zusammenarbeit. Reiten mit kaum sichtbaren Hilfen und ein schönes Gesammtbild des Reiter-Pferd Paares. Außerdem soll meine Arbeit dem Pferd körperlich nutzen und es stärken.

Mit Zsa Zsa setze ich dieses Denken um - zur Gymnastizierung führen wir zwischendurch immer wieder bestimmte Übungen aus dem Englischreiten und teilweise auch der Lehre der Légèreté aus. Wobei Zsa Zsa hierbei keine ständige Einwirkung von mir bekommt, die jeden Schritt, Tritt oder Sprung fordern würde. Sie wird dazu angeregt, mitzudenken und selbständig zu arbeiten.

Ich gestalte Zsa Zsa´s und meine tägliche Arbeit sehr abwechslungsreich. Uns wird niemals langweilig und wir finden stets neue Herausforderungen und Ziele.



Bernstein ("Benny") ist am 10. März 2009 zu mir gekommen. Er ist ein Mischlingswallach (Warmblut x englisches Vollblut) und wahrscheinlich 2005 geboren.

Bernstein hat einen wunderbar lieben Charakter, obwohl er in seinem Leben offenbar schon sehr viel Schlechtes erlebt hat. Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen, als ich ihn sah.

Es reizte mich besonders, dass Benny reiterlich noch nicht sehr weit gefördert war und muskulär kaum aufgebaut wurde. Hierdurch hatte ich die Chance, ihn von Anfang an richtig zu trainieren und gleichzeitig  zu dokumentieren, wie sehr gute Arbeit Pferde körperlich (positiv!) verändern kann. Ich werde demnächst regelmäßig Update-Fotos hiervon in die Falldoku Galerie einstellen.

Für die Zukunft plane ich, Benny vielseitig Englisch zu reiten und eventuell auch auf Turnieren vorzustellen, wenn er so weit ist. Ich habe das Training begonnen und er ist sehr eifrig und lieb, versucht, einfach alles richtig zu machen und es macht ihm großen Spaß, mit mir immer neue Dinge zu unternehmen.

Mein Freund Peter Schmidt hat sich ebenfalls in Benny verliebt und unterstützt mich bei seinem Training. Da Peter im Bereich Stunts und Re-Enactment (Mittelalterdarstellung) tätig ist, trainieren wir Benny auch für Reitshows und ähnliches. Das alles natürlich gebisslos und in ruhiger, vertrauensvoller Atmosphäre :-)

Ich habe selten ein so liebes, sanftes Pferd kennengelernt, wie Benny - er ist sprichwörtlich "eine Seele von Tier".

Wir planen für die Zukunft ebenfalls ausgedehnte Wanderritte mit den beiden. Und wer weiß... vielleicht schaffen wir es einmal nach Kanada... das ist ein Traum, den ich mir gerne eines Tages erfüllen würde; mit meinen Tieren und netten Menschen in den entlegeneren Gegenden Kanadas zu leben.

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Mein Wunsch für die Zunkunft

Ich wünsche mir, dass immer mehr Pferdebesitzer ihre Tiere besser verstehen. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass all die Pferde, die jetzt stumm darunter leiden, dass sie nicht "aua" oder "nein" sagen können, eine bessere Zukunft haben und  gesund und glücklich sein dürfen. Ich möchte mich einsetzen dafür, dass "ihre Menschen" erleben, wie viel Glück und Freude es bereitet, mit seinem Pferd als Partner zusammenzuarbeiten, anstatt als Diktator.

Ich möchte nicht, dass "es" vor allem bei mir klappt. Ich möchte, dass es bei anderen klappt. Nichts von dem, was ich weiß, würde ich zurückhalten - ich möchte nicht besser sein als andere und glänzen oder bewundert werden. Ich möchte, dass alle sich mit ihren Pferden wohl fühlen - und die Pferde sich mit ihnen... und ich möchte  ständig dazulernen und mich über solche Dinge mit anderen austauschen.

Zu guter Letzt...

... würde ich hier gerne noch ein "Gedicht" einstellen, das mir sehr gefällt. Ich habe es aus dem Englischen übersetzt, finde aber, dass es in seiner ursprünglichen Sprache noch schöner klingt...

  "Einfach nur ein Pferd"

Von Zeit zu Zeit sagen mir die Leute "wach mal auf, es ist nur ein Pferd" oder "das ist ziemlich viel Geld nur für ein Pferd". Sie verstehen nicht die in Kauf genommenen  Strecken, die verbrachte Zeit, oder das "nur für ein Pferd" ausgegebene Geld.
Einige meiner stolzesten Momente haben sich mit "einfach nur einem Pferd" abgespielt. Viele Stunden sind vergangen und meine einzige Begleitung war "einfach nur ein Pferd". Einige meiner traurigsten Momente sind durch "einfach nur ein Pferd" verursacht worden, und in diesen Tagen der Dunkelheit gab mir der weiche Stups "einfach nur eines Pferdes" Trost und Grund, den Tag überstehen.
Wenn auch Du denkst, dass es "einfach nur ein Pferd" ist, dann wirst Du wahrscheinlich auch Sätze wie "einfach nur ein Freund", "nur ein Sonnenaufgang" oder "nur ein Versprechen" verstehen.

"Einfach nur ein Pferd" bringt die tiefste Essenz von Freundschaft, Vertrauen und purem, ungezügeltem Glück in mein Leben. "Einfach ein Pferd" holt in mir das Mitgefühl und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen machen. Wegen "einfach nur eines Pferdes" werde ich früh aufstehen, weite Wege auf mich nehmen und mit Verlangen in die Zukunft blicken. Deshalb: für Leute wie mich ist es nicht "einfach nur ein Pferd", sondern die Verkörperung all der Hoffnungen und Träume der Zukunft, die stolzen Erinnerungen der Vergangenheit und das pure Glück der Gegenwart. "Einfach nur ein Pferd" bringt meine guten Seiten hervor und lenkt meine Gedanken ab von mir selbst und den täglichen Sorgen.
Ich hoffe, dass Du eines Tages verstehen kannst, dass es nicht "einfach nur ein Pferd" ist, sondern das, was mich zu mir macht und mich davon abhält, "einfach nur eine Frau" oder "einfach nur ein Mann" zu sein. Darum, wenn Du das nächste Mal den Satz "einfach nur ein Pferd" hörst, lächle einfach, denn sie verstehen "einfach nur" nicht.

(Unbekannter Autor.)

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